Tag Archives: art

The Art of Punk: Black Flag

Blackflag-logo.svg

Das Museum of Contemporary Art in Los Angeles hat vor ein paar Tagen die erste Folge ihrer Serie “The Art of Punk” online gestellt. Das Artwork der Punk/Hardcore-Releases waren mit der Grund wieso ich damals angefangen habe diese Musik in mich aufzusaugen. Sie provozieren, öffnen den Wunsch nach Antworten auf gesellschaftliche Lebensweisen. Vieles provoziert so viel mehr als sich viele Künstler es sich von ihren Arbeiten wünschen würden. Ein Schlag in die Fresse. Kombiniert mit der Musik, die voller rotzender Energie zu ertrinken droht. DIY war immer Teil von Punk. Es ging darum selber zu erschaffen. Sich nicht zufrieden geben mit den Limitierungen in denen man lebt. Jeder konnte T-Shirts designen, Shows geben, Platten veröffentlichen. Der einziger Feind war man selber und die Möglichkeiten der künstlerischen Entfaltung ungebrochen. Und da freue ich mich besonders über diese Webserie die viele Klassiker des Punk aufgreift und gestalterische und geschichtliche Analysen liefert. Eigentlich will ich jetzt mein Skateboard rausholen und so tun als ob ich wieder 16 bin. Danke Bo Bushnell und Bryan Ray Turcotte.

The Pirate Cinema: Bittorrent-Kunst

thepiratecinema

Bittorrent macht einen Großteil des globalen Internet-Traffics aus. Es ist ein Protokoll um begehrte Dateien schneller an jeden Benutzer zu verteilen der die Datei runterladen möchte. Dafür wird eine Datei in viele Häppchen zerhackt und alle Beteiligten tauschen diese Stückchen, um sie später zu einem kompletten File wieder zusammenzusetzen. So mehr Leute eine Datei haben wollen um so schneller kommt jeder an sein komplett heruntergeladenen Content.

The Pirate Cinema” (von Nicolas Maigret und Brendan Howell) lädt ständig die Top 100 Files von Pirate Bay runter und stellt die einzelnen Häppchen des zerschnetzelten Files auf drei Leinwänden da. Das ist dann sowas wie ein Glitchart-Generator. Anscheinend mögen die Leute Doctor Who, Community und Pornos… ist so der erste Eindruck wenn ich mir das Video so anschaue.

(via)

The Enclave

theenclave

Wir versuchen es gerade irgendwie zu organisieren auf die Biennale zu kommen. Mal schauen welchen Renter-Tourismusbus wir beglücken können mit unser Anwesenheit. Und gerade lese ich über einen Beitrag im irische Pavillon mit dem Namen “The Enclave”. Ein Dokumentarfilm von Richard Mosse über das Krisengebiet Kongo. Das ganze auf 16mm Aerochrome Infrarotfilm von Kodak gedreht. Dieser wurde vom Militär entwickelt um Camouflage von realer Naturumgebung zu unterscheiden. Dieser Film färbt Blätter, Bäume und Gräser rosa und gibt den Aufnahmen etwas stark malerisch und surreales. Das ganze erinnert mich stark an den Film Soy Cuba. Dieser sovietische Film wurde 1964 auf Kuba gedreht, auf schwarz-weiß Infrarotfilm. Es ist nicht nur die unnatürliche Farbgebung, auch die Kameralfahrten (soweit ich das aus dem Ausschnitt bewerten kann) erinnern mich an Soy Cuba.

(via)

Jurassic Park Ambient

cc-by-sa Brian Gurrola

cc-by-sa Brian Gurrola

Auf der Suche nach passender Hintergrundmusik zum lernen, habe ich mich an die um 1000% gestretchte Version des von mir geliebten Jurassic-Park-Themesongs erinnert. Das ganze verleiht dem Song noch mehr Gänsehaut als sonst. Und das ganze fast eine Stunde lang. Mit allen Höhen und Tiefen die so ein Ambient-Track braucht. Fast den Tränen nah… Danke birdfeeder

Nicht das erste mal, dass ein in die länge gezogenes Werk dem Ursprung seine Perfektheit aufzeigt. Wir denken an 24-Hour-Psycho von Douglas Gordon.

DREAM – Art & Culture of Burning Man

Das Burning Man Festival ist etwas was meinen inneren Hippie völlig aus dem Häuschen sein lässt. Ein Festival in einem Teil der Wüste Nevadas die zu einer riesigen Spielwiese für Kunst verwandelt wird. Rich Van Every hat versucht die Atmosphäre in einem Kurzfilm zusammen zu schneiden. Es lässt sich nur erahnen ob ihm die fast 14 Minuten nicht gereicht haben und er deshalb einen längeren Dokumentarfilm angekündigt hat. Ich will ihn auf jeden Fall sehen.

(via)

Ai Weiwei does Metal

aiweiwei_dumbass

Ich war ja gespannt wie ein Flitzebogen wie nun das Metalalbum Ai Weiwei’s klingen würde. Wie ernst wird er “Metal” nehmen. Dies ist ja neben Mallorca-Schenkelklopf-Hymnen das Musikgenre das sich am ernstesten nimmt. Ai Weiwei hat sich kaum über seinen Inhaftierung 2011 geäußert. Angeblich darf er über Details nicht sprechen. Was macht man dann? Ein Metalalbum aufnehmen. Erster Eindruck? Kaum Anhörbar. Ist auch egal.

When you’re ready to strike, he mumbles about non-violence.
When you pinch his ear, he says it’s no cure for diarrhea.
You say you’re a mother-fucker, he claims he’s invincible.
You say you’re a mother-fucker, he claims he’s invincible.
Fuck forgiveness, tolerance be damned, to hell with manners, the low-life’s invincible.
Fuck forgiveness, tolerance be damned, to hell with manners, the low-life’s invincible.
Oh dumbass, oh such dumbass! Oh dumbass, oh such dumbass!
Oh dumbass, oh such dumbass! Oh dumbass, oh such dumbass!
Lalalalala, lalalalala Lalalalala, lalalalala
Lalalalala, lalalalala Lalalalala, lalalalala

Stand on the frontline like a dumbass, in a country that puts out like a hooker.
The field’s full of fuckers, dumbasses are everywhere.
The field’s full of fuckers, dumbasses are everywhere.
Fuck forgiveness, tolerance be damned, to hell with manners, the low-life’s invincible.
You say you’re a mother-fucker, he claims he’s invincible.
You say you’re a mother-fucker, he claims he’s invincible.
The field is full of fuckers, dumbasses are everywhere.
The field’s full of fuckers, dumbasses are everywhere.

Künstler nehmen relativ schlechte politische Songs auf? Da war doch was… Ich bleibe trotzdem Fan.

Obey the Giant Biopic

cc-by-sa Santaduck

cc-by-sa Santaduck

Julian Marshall hat ein kleines Biopic über Shepard Fairey gemacht. Es geht primär um sein erstes modifiziertes Billboard und die Geschichte dahinter.

OBEY THE GIANT, directed by Julian Marshall, is the first narrative film about the early life of Shepard Fairey and the origin of his OBEY GIANT street art campaign.

Based on the true story of Shepard Fairey’s first act of street art, OBEY THE GIANT tells the story of a young skate punk challenging a big-city mayor and the powers-that-be at art school.

Frustrated by his inability to gain respect within the confines of art school Shepard sets out to gain notoriety and acclaim by targeting the most powerful man in Providence, former Mayor Buddy Cianci. Risking expulsion and jail time Shepard plasters Andre the Giant’s face over the image of Cianci on a campaign billboard. As word of Shepard’s prank gets out, Shepard learns that art is a weapon and attention is both a blessing and a curse.
Official Website

(via)