Und es begab sich an einem Tag…

Politik ist die größte Hure

…an dem die Arbeiter, an der Baustelle zur Errichtung des Neubaus an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg, Bäume fällten und dieses Graffiti frei legten und dies nicht entfernten bis diverse Politiker Bayerns den Neubau zur Einweihung besuchten. Weltklasse! Ob gewollt oder nicht… ich bin Fan!

Obey the Giant Biopic

cc-by-sa Santaduck

cc-by-sa Santaduck

Julian Marshall hat ein kleines Biopic über Shepard Fairey gemacht. Es geht primär um sein erstes modifiziertes Billboard und die Geschichte dahinter.

OBEY THE GIANT, directed by Julian Marshall, is the first narrative film about the early life of Shepard Fairey and the origin of his OBEY GIANT street art campaign.

Based on the true story of Shepard Fairey’s first act of street art, OBEY THE GIANT tells the story of a young skate punk challenging a big-city mayor and the powers-that-be at art school.

Frustrated by his inability to gain respect within the confines of art school Shepard sets out to gain notoriety and acclaim by targeting the most powerful man in Providence, former Mayor Buddy Cianci. Risking expulsion and jail time Shepard plasters Andre the Giant’s face over the image of Cianci on a campaign billboard. As word of Shepard’s prank gets out, Shepard learns that art is a weapon and attention is both a blessing and a curse.
Official Website

(via)

Roboter die die Städte wieder schön machen

colorrobot

In den letzten zehn Jahren hat sich die urbane Kunstfläche wieder in ein graues Nichts zurück verwandelt. Die Zeiten sind vorbei in denen ich mit großen Augen durch die Stadt lief und mich durch Farben und Formen inspirieren ließ. Zu groß ist die Lobby der “Stadt-Verschönerer”. Grau in Grau. Zu schnell ist wieder ein Rentner der Bürgerwehr Klein-Twülpstedt Süd da. In seiner Hand ein Eimer grauer Farbe.

Mittlerweile, in Zeiten in denen Helikopter gegen Straßenkünstler eingesetzt werden, wird es immer schwerer gegen die graue Invasion anzukämpfen. Vielleicht sollte wir einfach ein paar dieser Roboter, gebaut von Takahiro Yamaguchi und So Kanno, als Söldner durch die Straßen jagen…

(via)

Toynbee Tiles

Seit den 80er Jahren tauchen in Teilen Amerikas und Südamerikas, in den Asphalt eingelassene, Straßenplatten auf. Auf ihnen steht, in Variationen, folgender Text:

“TOYNBEE IDEA
IN MOViE `2001
RESURRECT DEAD
ON PLANET JUPITER.”
Unbekannt

Was auch immer das bedeuten soll. Es gibt eine Anspielung auf den Historiker Arnold J. Toynbee, oder eine Kurzgeschichte von Ray Bradbury, und den Film “2001: Odyssee im Weltraum” von Stanley Kubrick. Es wird vermutet das der “Verleger” dieser Platten die Ideen der beiden Zusammen nimmt um damit seine Angst vor dem Tod zu bekämpfen. Gepaart mit einiges Platten die zum Mord an Redakteuren aufrufen und auf die jüdische Medienverschwörung aufmerksam machen wollen. Ob die Platten von einer einzigen Person stammen oder es mittlerweile Trittbrettfahrer gibt bleibt unklar.

Auf jeden Fall ganz schön harter Tobak. Angetrieben von seiner Faszination hat der Künstler Justin Duerr sich aufgemacht um das Rätsel zu klären. Und das in einem Dokumentarfilm…der sich wirklich lohnt anzuschauen. Der Film heißt Resurrect Dead. Irgendwo zwischen Science-Fiction und Verfolgungswahn…

(pic cc Zuzu)

Die Milch-Lüge

Es steht sogar an den Wänden… der ultimative TV-Tipp! Die angepriesene Doku ist aber wirklich gut. Sie enthält für mich keine neuen Informationen, aber mein Umfeld glaubt eher einer Doku auf NDR als dem paranoiden Vegan-Fantast. Also…anschauen und verteilen…

http://www.youtube.com/watch?v=PTf9F7nTYg4

Unlike U ist ein Dokumentarfilm über Graffiti…

“Unlike U” ist ein Dokumentarfilm über Graffiti auf Zügen in Berlin. Ich hatte den Film schon vor einigen Monaten geschaut und war wirklich begeistert. Nur leider haben die Macher des Films viele rechtliche Probleme mit ihm bekommen. Jetzt hat das Landgericht Berlin den Film verboten.

Das Landgericht Berlin hat dem Produzenten und Regisseur eines Films über U-Bahn-Graffiti in Berlin auf Klage der BVG untersagt, selbst oder durch andere Personen ungenehmigte Filmaufnahmen von Verkehrsmitteln bzw. Betriebsanlagen zu vervielfältigen oder zu verbreiten, soweit diese innerhalb dieser Verkehrsmittel oder Anlagen aufgenommen worden sind. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) stelle das ungenehmigte Filmen eines Gebäudes und die Verwertung der Bilder eine Eigentumsverletzung dar, wenn das Gebäude von dem Grundstück aus gefilmt werde, auf dem es sich befinde, so die Zivilkammer 16. Ein solcher Fall liege hier vor. In dem beanstandeten Film seien Szenen zu sehen, in denen U-Bahnen mit Graffiti besprüht würden und die ersichtlich auf dem Betriebsgelände der U-Bahn aufgenommen worden seien. Die BVG habe die Herstellung dieser Aufnahmen ebensowenig gestattet wie ihre Verwendung. Ein Berechtigung hierzu lasse sich weder aus dem Urheberrecht, der Kunstfreiheit oder der Pressefreiheit ableiten. Das Gericht hat den Filmproduzenten darüber hinaus verurteilt, der BVG Auskunft über den Umfang der kommerziellen Nutzung des Films zu erteilen.

Jemand hat seine Privatkopie des Films bei Youtube hochgeladen…böse Buben ihr…

http://youtu.be/aDFlghRGkRU

(via)