The Pirate Bay - Away From Keyboard Trailer

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Die Piratenbucht ist zu etwas geworden was viel größer ist als eine Tauschbörse von Kulturgütern. Es wurde zu einer politischen Bewegung und der Diskurs über die Notwendigkeit des freien Zugangs von Kultur und dessen Beitrag zum Abbau der Gesellschaftsklassen.

Nun soll bald ein Dokumentarfilm über die Bucht erscheinen. Stilecht unter der CC-Lizenz und natürlich auch als Datenträger um das ganze finanziell zu unterstützen. Ich muss ehrlich sagen, der Trailer gibt mir schon Gänsehautfeelinpur.

It’s the day before the trial starts. Fredrik packs a computer into a rusty old Volvo. Along with his Pirate Bay co-founders, he faces \$13 million in damage claims to Hollywood in a copyright infringement case. Fredrik is on his way to install a new computer in the secret server hall. This is where the world’s largest file sharing site is hidden.

When the hacker prodigy Gottfrid, the internet activist Peter and the network nerd Fredrik are found guilty, they are confronted with the reality of life offline – away from keyboard. But deep down in dark data centres, clandestine computers quietly continue to duplicate files.

Menschenverachtung hat einen Namen

cc by cephir

Anscheinend hat es die "Menschenrechtsbeauftragte" und Hobbyhistorikerin nicht so mit der Nächstenliebe. Während die Exekutive gerade in Berlin demonstriert wieso sie sich den Friedensnobelpreis verdient hat, schreibt Frau Steinbach das Internetz mit billigen Parolen voll. Wir kennen diese Sprüche zu gut.

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Es sind diese Klischee-Sätze wie "lassen sich ja nicht helfen", "Sozialschmarotzer" oder "die sollen mal nicht jammern, sonst können sie gleich zurück gehen". Ob es eine Wahl geben würde. Als ob Grenzen in dieser Epoche noch etwas Wert sind? Es geht um den Hungerstreik einiger Asylbewerber vor dem Brandenburger-Tor in Berlin. Ein Streik der Aufmerksamkeit generieren soll und das im Herzen des touristischen Betriebs in der Hauptstadt. Dieses Vorgehen ist, meiner Meinung, nach gescheitert. Wo sind die Berichte in den Mainstream-Medien? Kaum jemand heuchelt noch nicht einmal Solidarität mit den Schwächsten dieser Gesellschaft. Wo ist die heraufbeschworene Nächstenliebe? Gilt sie nur wenn wir weiß, deutsch sind und der oberen Mittelschicht angehören? Fassungslos lese ich durch meinen Twitterstream. Die Polizei die den Menschen wärmende Decken verwehren. Es macht sich ein unfassbares Unbehagen in mir breit. Sind unsere Grenzen so wichtig? So wichtig das uns das Leid der Welt so egal sein soll? Wo wir nicht wegschauen können, wird einfach abgeschoben.

Der Protest steht unter folgender Erklärung:

Unbegrenzter Hungerstreik der Asylsuchenden

Berlin, den 24. Oktober 2012

In den sieben Monaten unseres Protestes gegen die Asylpolitik haben wir gezeigt, dass nicht nur wir das unmenschliche Asylgesetz nicht anerkennen. Insbesondere durch die breite Unterstützung der deutschen Öffentlichkeit für unseren Fußmarsch von Würzburg nach Berlin, wo wir die Sammelunterkünfte boykottiert und die uns auferlegte Residenzpflicht aberkannt haben, aber auch durch die überwältigende Teilnahme an der Demonstration am 13.10.2012, ist deutlich geworden, dass wir mit unseren Forderungen nicht alleine sind.

Unser Protest hört nicht hier auf, sondern setzt sich fort bis zur Abschaffung der geltenden Asylgesetze.

Unser Protest richtet sich gegen die Regierung, die heute nach 70 Jahren die unmenschlichen Taten der Nationalsozialist_innen entschuldigt, die eine halbe Million Roma und Sinti das Leben gekostet hat.

Die heutige Veranstaltung findet nur zwei Wochen nach dem Beschluss des deutschen Innenministers fest, Sinti und Roma innerhalb kürzester Zeit abzuschieben.

Dieser Protest richtet sich gegen die Regierung, die durch die Asylpolitik systematisch psychischen Druck auf die Flüchtlinge ausübt und sie oftmals in den Suizid treibt.

Wir fordern die Abschaffung des Abschiebungsgesetzes und solidarisieren uns mit den Sinti und Roma, die auch hier in Deutschland in prekären Verhältnissen leben.

Wir wenden uns gegen die diskriminierende Politik der Bundesrepublik Deutschland, die uns ein menschenwürdiges Leben in diesem Land verweigert. Wir sehen keine weitere politische Möglichkeit, als in den unbegrenzten Hungerstreik zu treten, um der deutschen Politik vor Augen zu führen, zu welchen Konsequenzen ihre Gesetze führen.

Wir wollen keine nachträglichen Entschuldigungen und Erklärungsversuche, sondern verlangen die sofortige Umsetzung unserer Forderungen und die Ausweitung der Rechte für alle Menschen, die in diesem Land Asyl suchen.

Unsere Forderungen sind:

Abschaffung des Abschiebegesetzes

Anerkennung ALLER Asylsuchenden als Politische Flüchtlinge

Abschaffung der Residenzpflicht

Abschaffung der Lager und Sammelunterkünfte für Flüchtlinge.
Die hungerstreikenden Geflüchteten in Berlin

Der Berliner Regierung scheint es richtig zu stören das dieser Protest vor den Augen Tausender Touristen statt findet. Als Tourist könnte man ja denken Deutschland sei doch nicht der freundliche Gastgeber. Oliver Höfinghoff, von der Piratenfraktion Berlin, hat folgendes Statement geschrieben:

„Wir solidarisieren uns mit dem friedlichen Protest der Flüchtlinge. Die Demonstrantinnen und Demonstranten geben allen Asylsuchenden in Deutschland eine Stimme. Sie haben jedes Recht dazu, dies auch auf dem zentralen Platz in Berlin zu tun, solange die Politik ihre Bedürfnisse weiter ignoriert. Die Demonstration ist angemeldet und genehmigt. Dennoch geht die Polizei extrem restriktiv gegen die Versammlungsteilnehmer vor und hat schon mehrfach Utensilien beschlagnahmt, die Witterungsschutz bieten. Als „campähnlich“ wurden unter anderem Regenschirme, Pappen und Isomatten deklariert und eingezogen. Angesichts der gesundheitlichen Situation der hungerstreikenden Camp-Teilnehmer und der extrem kalten Witterung ist dies schlicht unverantwortlich. Wir fordern den SPD-Bezirksbürgermeister von Mitte, Christian Hanke, dazu auf, endlich aktiv zu werden und dafür zu sorgen, dass die Flüchtlinge ihren Protest ohne weitere Behinderungen ausüben können. Gerade einer Stadt wie Berlin, die nicht müde wird sich für ihre Weltoffenheit und Toleranz zu preisen, steht dieses unwürdige Verhalten schlecht zu Gesicht. Die SPD muss sich die Frage gefallen lassen, ob das nun die von ihr so gern propagierte „Willkommenskultur“ sein soll.” Oliver Höfinghoff, Abgeordneter der Berliner Piratenfraktion

Wenn den Schwächsten die kleinste Menschlichkeit vorenthalten wird... Courage und Mitgefühl... Deutschland...

Die konsequente Entwicklung des Urheberrechts unter digitalen Produktions...

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Die konsequente Entwicklung des Urheberrechts unter digitalen Produktions- und Verbreitungsbedingungen wird vom zuständigen Bundesministerium der Justiz in unvertretbarer Weise verzögert. Dies führt zu zunehmender Rechtsunsicherheit in Bezug auf den Umgang mit geschützten Werken. In dieser Situation werden die Urheber nicht zögern, das Verfassungsgericht aufzufordern, Klarheit darüber schaffen, dass der Staat verpflichtet ist, mit zeitgemäßen Gesetzen das Recht auf Schutz des geistigen Eigentums seiner Bürger durchzusetzen. Die Akademie der Künste wird sie dabei unterstützen.

Was soll man nur zu einer Kunsteinrichtung wie die Akademie der Künste in Berlin sagen die versuchen wollen das Urheberrecht mit einem Menschenrecht gleichsetzen? Ich kann es mir nicht anderes erklären als das irgendwelche Leute aus der der oberen Verwaltungsetage zu solchen Aussagen kommen. Menschen die noch nie kreativ gearbeitet haben. Wo wird in den Künsten 100% aus sich selber erschaffen? Ist Kunst nicht ein Reaktor aus Zitaten?

Also liebe Akademie der Künste...ich hoffe wirklich das diese Aussagen von nicht von den Künstlern ihrer Akademie stammen...sondern nur von den Anzugträgern und Kreativbremsen.

Danke für das bisschen Kotze die mir diesen Morgen wegen ihnen hochgekommen ist...

Mein Ziel ist es die Piraten aus dem...

Mein Ziel ist es, die Piraten aus dem Bundestag rauszuhalten.

Andrea Nahles

ACTA Demo Nürnberg

Am Samstag war es also soweit. Stop Acta Demo in Nürnberg. Ich bin schon lange nicht mehr auf Demonstrationen gewesen. Ich kann gar nicht greifen wieso das so ist. Nun war das Thema sehr akut und ich musste meinen Unmut rauslassen. Das von der EU unterschriebene ACTA-Abkommen zur Vergewaltigung von Inspiration. Laut Presse waren es ca. 1500 Menschen die vor der Lorenzkirche demonstrierten. Neben vielen witzigen Meme Schildern gab es aber auch viele Schaulustige die einfach nur genervt haben. Vor allem besoffenes Gesocks welches sich in der Menge getummelt hat. Leute...euch braucht kein Mensch! Saufen sollt ihr woanders. Eine zweite Sache die ein großes Peinlichkeitsgefühl in mir aufstiegen ließ war die Sprachanlage. Ok, die 4500 Facebook Zusagen sollte man nicht ernst nehmen...aber das davon 1500 Menschen kommen war jetzt auch nicht ganz abwegig. Geboten wurden zwei kleine Monitorboxen die zur Beschallung des ganzen Lorenzkirchenplatzes reichen sollten. Hat nicht geklappt. Ich stand in der Mitte und konnte kein einziges Wort verstehen, und das lag nicht an einer lauten Menschenmenge. Trotzdem bin ich froh das es einige geschafft haben an einem eisigen Tag sich für mehrere Stunden in die Innenstadt zu stellen um gegen ACTA zu demonstrieren...also alles gut...

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