Noch nie war ein Film solange in meiner Holga

Holga

Es sollte die Rekordtemperatur des Jahres werden. Geschwächt von dem konstanten Druck des Alltages und einer Hochzeitsfeier am Tag davor entschloss ich mich zur Entspannung einen Film zu entwickeln. Es stellte sich heraus das es nicht so einfach war das Leitungswasser auf exakt 20 °C zu bekommen. Das kälteste was unsere Leitung hergab war 21 °C.

Und los ging es mit dem Entwickeln...ich schiebe es jetzt mal auf die Hitze aber neben der problematischen Wassertemperatur hat mein Verstand wohl auch unter dem Wetter gelitten. In der Holga war noch ein Ilford HP5 Film. Seit einiger Zeit verschieße ich nur Kodak Tri-X. Dieser benötigt eine Minute längeres entwickeln. Also war der HP5 ein wenig länger im heiligen Rodinal. So schlimm ist das Ergebnis jetzt nicht. Es erschreckt mich wie viele Monate sich auf diesem Film befanden.

Den Anfang machen Erinnerungen an das gegenström Festival in Nürnberg.

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Dann waren wir irgendwann bei meinen Schwiegereltern und ich habe den Teppichbefeuchter meiner Schwiegermutter abgelichtet. Ich glaube wir werden niemals Freunde...

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Unsere Family...

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Ich hatte mir extra meine Holga mit nach Kassel zur Documenta genommen um viel damit festzuhalten. Es sind wahnsinnige 2 Fotos daraus entstanden.

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Es verging die Zeit und wir machten eine Museumsexkursion nach Leipzig...inklusive der berühmten Spinnerei.

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Die letzte Aufnahme füllte den Film. Wir befinden uns an dem letzten Samstag. Kurz nach der Hochzeit, wartend auf das Hochzeitspaar. Mehr Fotos von der Hochzeit auf einem weiteren unentwickelten Film auf dem ich noch ein Foto frei habe. Es kann sich nur um Monate handeln...

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