Science Slam Oil Spill

Es ist nicht das erste mal das Konzerne versuchen sich durch Kultur und Wissenschaftsförderung eine weißer Weste zu zulegen. Dies klappt natürlich eigentlich nie. Prominentes Beispiel ist die Zusammenarbeit zwischen BP und dem Modern Tate in London. Ihr wascht nichts rein, ihr versaut eher den Ruf der gesponserten Institution. Nun hat Shell einen Science Slam in Berlin veranstaltet. Trifft sich natürlich gut. Man betont ja immer wieder gerne wie viel Kraft man an die Nachhaltigkeit steckt. Nehmen wir Shell und Konsorten natürlich ab!1111!!einself Das Peng!-Collective hat die Veranstaltung einfach mal, mit einem Vortrag der in einem Oil Spill endete, gehackt. Großartigst! So geht ziviler Ungehorsam. Wir sollten uns die Veranstaltungen nicht von solchen Konzernen wegnehmen lassen.

Das Peng!-Collective schreibt auf ihrer Seite:

Am 11. Dezember 2013 hat Shell zum Science Slam eingeladen. Junge Wissenschaftler_innen präsentieren ihre Ideen zum Thema erneuerbare Energien. Shell möchte so die öffentliche Meinung positiv aufladen um ein trügerisches Bild der eigenen Gesellschaftsverantwortung (Corporate Social Responsibility) zu zeichnen. Dieser Plan ging nicht auf.

Shell fügt Mensch und Umwelt schaden zu und zeigt keine Bestrebungen dies zu ändern. Im Gegenteil, Shell inszeniert sich als grün und sozial. Dies ist allgemein unter dem Begriff "Greenwashing" bekannt - und das Gegenteil von "Verantwortung übernehmen": Shell versucht mit PR-Veranstaltungen von seiner tatsächlichen Geschäftspolitik abzulenken, indem sie uns die Geschichte vom "Wunder der Technik" erzählen. Das geschieht bewusst und strategisch. Verantwortung zu übernehmen würde jedoch heißen, die angerichteten Schäden zu bereinigen und keine Weiteren zu produzieren.

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