Der Aeropress S Filter

Das morgendliche Setup

Ich genehmige mir gerade einen Schluck Kaffee. Gebrüht mit der Aeropress und einem kleinen Metalfilter den ich mir vor zwei Wochen gegönnt habe. Der S Filter. Einfach mal bestellt ohne zuviel zu erwarten. Gerade mit Aeropress habe ich den Anspruch das Setup so klein wie möglich zu halten und trotzdem einen Kaffee zu extrahieren der für mich genießbar ist. Um ehrlich zu sein war ich Kaffee stets kritisch gegenüber. Diese bittere Plörre hat mir einfach nichts gegeben. Ich glaube die Argumentation lautet immer, dass man sich einfach dran gewöhnt hat als Erwachsener. Ähnlich wie bei Oliven. Pustekuchen. Irgendwann entdeckte ich Kaffee der garnicht so furchtbar schrecklich schmecken muss und das das Thema Kaffee natürlich super nerdkompatibel ist. Man kann sich in Tonnen von Ausrüstung verlieren. Es gibt unendlich viele Herstellungs und Optimierungsmöglichkeiten. Das ist das schöne an Kaffee: Jeder Schritt beeinflusst den Geschmack. Also gilt es jeden einzellnen Schritt zu perfektionieren. Ich versuche die Waage zu halten zwischen der Menge an Gear und der Portabilität. Also zurück zum Filter: Das man Papierfilter (die eigentlich ewig halten und auch ziemlich günstig sind) braucht war mir ein Dorn im Auge. Allgemein abhängig zu sein von Verbrauchsmateriallien stört mich bei Kaffee-Utensilien. Wieso also nicht einfach die Papierfilter mit einem Metallfilter tauschen? Gesagt und getan. Der Kaffee hat, für meinen Geschmack, an Body gewonnen. Ich mag es. Und der Transport fällt nun auch einfacher. Keine losen Papierfilter die umher fliegen. Der Metallfilter lässt sich einfach "eingebaut" in der Aeropress transportieren. I like...