Sarah Brendel Tour Portrait

Wir hatten ja ein kleines Konzert vor ein paar Monaten. Sarah wurde von dem wunderbaren Tim Markgraf und seiner Kamera begleitet.

Inside Biosphere 2

Ich lese gerade "Terranauten" von T.C. Boyle. Diesen Roman schrieb er auf der Basis von den Ereignissen der Biosphere 2 und baut darauf ein völlig neues Experiment auf. Das Thema Biosphere 2 taucht immer mal wieder in mein Interesse ab. Irgendwie faszinierend, eine zweite Erde, grandios gescheitert. Technisch wie auch menschlich. Was würde ich geben, sie mal zu besuchen.

Riot Grrrl Dokumentation auf Arte

Ihr müsst sehr schnell sein. Das Video ist nur noch bis zum 21. online. Also spare ich mir einen langen Text. Sehr sehr sehenswert und inspirierend.

xonsh: pipenv shell hack

Ich benutze nun schon ein paar Monate pipenv. Dies macht das verwalten von Projekt-Virtualenvironments einfach. Das Programm handelt auch die Listen und Abhängigkeiten zu Library's die für das eigene Projekt gebraucht werden. Es erstellt automatisch ein Pipfile. Dies soll irgendwann mal auch für pip implementiert werden um die lästige requirements.txt abzulösen.

So schön so gut. Meine Shells sind mal wieder in heavy rotation und so bin ich von zsh zu fish wieder bei xonsh gelandet. Mir liegt einfach Python. Das Problem mit pipenv ist nun das, dass Kommando pipenv shell nicht mehr funktioniert. Das aktivieren von virtualenvs scheint vor allem für die klassischen Shells konzipiert zu sein. xonsh benutzt seine eigene Verwaltung für die virtuellen Umgebungen: vox. Da alles andere zu funktionieren scheint, habe ich mir einfach einen Alias geschrieben, der auf der offiziellen pipenv-Funktion zum finden von virtuellen Umgebungen beruht.

def _pipenv_shell(args, stdin=None):
    import base64
    import hashlib
    import os
    import re

    if args[0] == 'shell':
        print('WARNING: using own xonsh alias function instead of pipenv shell')
        name = $PWD.split(os.sep)[-1]
        sanitized = re.sub(r'[ $`!*@"\\\r\n\t]', '_', name)[0:42]
        hash = hashlib.sha256(os.path.join($PWD, 'Pipfile').encode()).digest()[:6]
        encoded_hash = base64.urlsafe_b64encode(hash).decode()
        venv_name = sanitized + '-' + encoded_hash
        for venv in $(ls $VIRTUALENV_HOME).splitlines():
            if venv == venv_name:
                vox activate @(venv)
    else:
        ~/.local/bin/pipenv @(args)

Das füge ich dann dem alias-Dictionary hinzu:

aliases['pipenv'] = _pipenv_shell

Damit pipenv und vox das selbe Verzeichnis für die virtualenvs benutzen setze ich

$VIRTUALENV_HOME = os.path.join(os.path.expanduser('~'), '.local/share/virtualenvs')

Ich hoffe das ich diese Krücke irgendwann nicht mehr brauche...

Der Ada Lovelace Bleistift

Ada Lovelace

Der Blackwing Bleistift der Firma Eberhard Faber ist mittlerweile ein, durch Ebay mit Gold aufzuwiegender, Mythos geworden. Erst war es nur ein Büroartikel und mit seinem Ableben und den dadurch aufschreienden Künstlern ein begehrtes, fast unbezahlbares Objekt. Es gibt Berichte von Künstlern die mehrere Tausend Euro in ihren eigenen Vorrat investiert haben. Nun produziert die Firma Palamino einen, an das Original angelehnten, Bleistift. Sie reiten die Welle der Identifikation durch Produkte ziemlich hart.

Legendary Grammy, Emmy, Pulitzer and Academy Award winners have created with the Blackwing 602 pencil. The list of known users includes John Steinbeck, Stephen Sondheim, Leonard Bernstein and Chuck Jones who proudly used Blackwings to create Bugs Bunny and many other Looney Tunes characters. Blackwing’s roots go back to the 1930’s when the 602 model was first introduced by Eberhard Faber. The pencil with the unique rectangular eraser became synonymous with quality. Then, in 1998, after several corporate acquisitions, it was discontinued, but not forgotten. In fact, fans began paying as much as $40 on eBay for a single Blackwing pencil.

Der hat nun leider, bis auf den Namen, nichts mit dem Original zu tun. Ganz egal. Es gibt viele Fans und alle paar Monate gibt es eine spezielle Version ihres Stiftes, welcher von einer Person, oder einem Ereignis inspiriert ist.

Nun ist es Ada Lovelace die ihren eigenen Stift bekommt: Der Blackwing Volume 16.2.

The Blackwing 16.2 is a tribute to mathematician, writer and visionary Ada Lovelace. The pencil features a matte white finish and matte black ferrule inspired by the simple styling of early personal computers. It features our firm graphite formulation ideal for both writing and mathematics. The number 16.2 is a nod to the Analytical Engine’s storage capacity of 16.2 kB (0.00005% the storage of the average smartphone) and the backside of each pencil bears a binary pattern stamp of Ada’s initials AAL, the same initials she used to sign her work.

Hier noch ein Unboxing-Video...