Über Amsterdam nach Paris

Zum Leidwesen der eigenen Familie lautet immer mein Ziel Paris. Viel Variation kann ich mir nicht mehr erlauben. Der Kopf scheint Angst vor dem Zerbersten, seiner völligen Auslöschung, zu haben. Viel Neues traue ich mir nicht zu. Die Entspannung im Trubel, in den Strömen der Menschen finde ich nur noch da, in dem ich mir Heimat einbilde. Wo es mich hinzieht; ganz ohne Zutun des eigenen Verstandes. Und wenn es darum geht ein Urlaubsziel auszusuchen, fällt immer der Name dieser einen Stadt. Es gibt Kompromisse um den Weg dorthin. Und so fuhren wir diesmal über Haarlem und Amsterdam.

amsterdam

amsterdam

amsterdam

amsterdam

amsterdam

haarlem

haarlem

haarlem

haarlem

haarlem

haarlem

haarlem

paris

paris

paris

paris

paris

paris

paris

paris

paris

Finding Vivian Maier

Über diese Dokumentation habe ich vor Ewigkeiten gehört. Ich glaube es war im NSFW Podcast von Holgi. Es ging um das Crowdfunding um diesen Film zu finanzieren. Ein kurzer Abriss: Jemand ersteigert eine Box voll Negative bei einer Auktion. Als er die Negative scannt erkennt er die Wichtigkeit dieser Bilder für die Geschichte der Straßenfotografie. Kompositionen wie man sie sonst nur von Henry Cartier-Bresson und Diane Arbus kennt. Er googlet und findet zu ihrem Namen nichts. Er recherchiert weiter und kommt ihr und ihrere Geschichte immer näher.

Als der Sommer zum Winter wurde und dieser sich in ein neues Jahr verwandelte

2018-01-25-0035

2018-01-25-0034

2018-01-25-0033

2018-01-25-0032

2018-01-25-0031

2018-01-25-0030

2018-01-25-0029

2018-01-25-0028

2018-01-25-0027

2018-01-25-0024

2018-01-25-0023

2018-01-25-0021

2018-01-25-0019

2018-01-25-0018

2018-01-25-0017

2018-01-25-0016

2018-01-25-0014

2018-01-25-0013

2018-01-25-0012

2018-01-25-0011

2018-01-25-0009

2018-01-25-0007

2018-01-25-0006

2018-01-25-0005

2018-01-25-0004

2018-01-25-0003

2018-01-25-0002

2018-01-25-0001

Sarah Brendel am 21.10.2017

Es gibt Konzerte an denen man um jede Person trauert die sich nicht in dem Raum befand. Ein Konzert welches mich mal wieder aus meinem müden Schaffen erweckte und ich alles Schlechte an den Rand meiner Hirnwindungen verbannen konnte. So wie am 21. November mit Sarah Brendel.

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Sarah Brendel

Scannen in Docker, in klicki und bunti

Schon seit der Entdeckung der analogen Fotografie für mich, entwickel ich die schwarz-weiß Negative selber und scanne sie dann mit meinem Epson 4490. Den hatte ich mir damals gekauft, da er einerseits bei Media-Markt verfügbar bar und auch 120er Rollfilm scannen konnte. Zu der Zeit entdeckte ich meine Liebe für die Holga Kamera. Die Halter für die Filme sind eher ein wenig wackelig und ich hatte am Anfang Probleme das das Negativ das Glas des Scanner berührte und es zu Newton Ringen kam. Alles nicht so professionell aber machbar. Zu der Zeit nutze ich einen Mac Mini und war froh das es die Epson Software auch für diesen gab. Später war ich wieder zurück auf Linux und nutze Virtualbox und ein altes Windows XP um die Epson Windows Software zum laufen zu bringen. Letztes Jahr, nach dem Umzug, war mein Setup noch nicht ganz aufgebaut und ich musste ein paar Negative scannen. Ich kaufte mir VueScan. Dies soll sowas wie der heilige Gral des Scannens sein. Die Software ist unter anderem von einem NASA Mitarbeiter programmiert und kommt mit vielen Treibern. Gerade wenn es für aktuelle Betriebssysteme keine mehr gibt, ein Segen. In meinem Fall, Epson 4490 mit VueScan unter Linux, musste ich noch einen Epson Treiber installieren. Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber mir dreht sich alles um wenn ich als root eine install.sh ausführen soll die irgendwelchen Kram in mein System kopiert, welches ich im schlechtesten Fall per Hand wieder rauspopeln muss. Sowas wollte ich nicht mehr. Docker und X11 hatte ich bis jetzt nicht wirklich benutzt, sah darin aber den perfekten Usecase.

FROM ubuntu:xenial

ENV GOSU_VERSION 1.10

RUN set -ex \
 && apt-get update \
 && apt-get install -y \
        ca-certificates \
        wget \
 && cd /tmp \
 && wget https://download2.ebz.epson.net/iscan/plugin/gt-x750/deb/x64/iscan-gt-x750-bundle-1.0.0.x64.deb.tar.gz \
 && tar xvfz iscan-gt-x750-bundle-1.0.0.x64.deb.tar.gz \
 && iscan-gt-x750-bundle-1.0.0.x64.deb/install.sh \
 && wget https://www.hamrick.com/files/vuex6495.tgz \
 && tar xvfz vuex6495.tgz \
 && cp VueScan/* /usr/local/bin/ \
 && rm -rf /tmp/* \
 && rm -rf /var/lib/apt/lists/* \
 && cd /

COPY entrypoint.sh /entrypoint.sh

ENTRYPOINT ["/entrypoint.sh"]
CMD ["vuescan"]

Dieses Dockerfile macht nichts anderes als die Treiber von Epson herunter zu laden und zu installieren. Das gleiche gilt für VueScan. Ich habe mich aus Feigheit für ein Ubuntu Docker Image entschieden. Dies ist am nächsten zum den System auf dem ich es laufen lassen will.

#!/bin/sh

set -e

if [ "$1" = "vuescan" ];then

        echo "---> starting vuescan"
        vuescan

        echo "---> fix permissions"
        chown -R $USERID:$GROUPID /root/Scan
        chown -R $USERID:$GROUPID /root/.vuescan
        chown $USERID:$GROUPID /root/.vuescanrc
        exit

fi

exec "$@"

Hier komme ich schon zu dem einen Problem was ich hatte. Es war mir nicht möglich den USB Scanner mit einem anderen Benutzer im Container zu benutzen. Vielleicht finde ich ja nicht einen richtigen Hinweis. So trickse ich weiter rum und fixe die lokalen Permissions wenn ich VueScan beende.

Ich lege mir immer gerne Makefiles an. So muss ich nicht erstmal schauen wie ich die Sachen richtig schreibe oder mit welchen wilden Optionen ich den Container starte.

PHONY.: build run

USERID=$(shell id -u)
GROUPID=$(shell id -g)

build:
    docker build -t vuescan .

run:
    xhost +local:
    touch /home/$(USER)/.vuescanrc
    docker run --rm -ti --privileged -e USERID=$(USERID) -e GROUPID=$(GROUPID) -e DISPLAY=$(DISPLAY) -e XAUTHORITY=$(HOME)/.Xauthority -v /tmp/.X11-unix:/tmp/.X11-unix -v /home/$(USER)/Nextcloud/Scan:/root/Scan -v /home/$(USER)/.vuescan:/root/.vuescan -v /home/$(USER)/.vuescanrc:/root/.vuescanrc -v /dev/bus/usb:/dev/bus/usb vuescan

Ich übergebe dem Container die User-ID und Gruppen-ID damit ich Permissions fixen kann. Dazu kommt --privileged. Dies ist nötig um direkten Zugriff auf den USB-Bus des Host Systems zu haben. -e DISPLAY=$(DISPLAY), -e XAUTHORITY=$(HOME)/.Xauthority und -v /tmp/.X11-unix:/tmp/.X11-unix sind nötig um auf den Xserver zu zugreifen. Wichtig dafür auch das xhost +local: im Makefile. Alle anderen Volumes sind VueScan config-Verzeichnisse und das super wichtige /dev/bus/usb, der direkte Zugriff auf den USB-Bus.

Ein wenig gefrickel... aber am Ende ging es.