Sie fliegen durch Gold

Der Herbst strahlt die letzte Hitze und Sonne in unsere müden Gemüter und ich beobachte die ersten Vogel Formationen über den Dächern unserer Straße. Ich sehe das große schwarze "V" am am Himmel und beneide diese kleinen Kreaturen um ihren Weg und dem Zurücklassen Unsereins und der Menschlichkeit. In ihrere Winzigkeit sind so so schön, kleine Geschöpfe die durch Gold zu fliegen scheinen. Gold welches ich nur passiv und aus weiter Ferne beobachten kann. Ich werde nie Teil dieser Schönheit sein können. Ich hoffe ihr kommt bald wieder, und lässt mich nie wieder allein.

Beach House und 2001: A Space Odyssey

Immer wieder stolpert man über Videos die Musik und Film, Dagewesenes, so miteinander kombiniert als ob es für einander geschaffen sei. Hier Beach House und 2001: A Space Odyssey.

Realitätsabgleich mit Alan Moore

In solchen Zeiten sollte man sich doch vielleicht auf die Künstler verlassen die eh groß darin waren, und immer noch sind, die Dystopien des letzten Jahrhunderts aufrecht zu halten. Einer dieser Autoren ist Alan Moore. Arte hat nun eine kleine Doku-Reihe über ihn und die Themen dieser Zeit gedreht.

Die Folge über die aktuell fehlende Kultur und Gegenkultur sorgte sogar zu einer heimische, hitzigen Debatte ab wann Kultur überhaupt als Wert, der in der Epoche erhalten wird, erkannt wird und dies aktuell gar keine Aussage über jetzige Zeit zuläßt. Alles nur Vermutungen.

Greta Gerwig's Lady Bird

Ladybird

Jemand sagte mir, nur einige Tage her, dass es schwer sei die Filme mit Greta Gerwig aus einander zu halten. Was in vielen Fällen nicht so nett gemeint ist, macht das Schaffen von Greta Gerwig nur noch besser. Sei es als Schauspielern, als Schauspielern ihrer eigenen Filme oder nur als Re­gis­sein und Drehbuchautorin. Ok, im letzten Fall warte ich noch auf eine Bestätigung meiner steilen These. Dies wird der Film "Lady Bird" nicht enttäuschen. Dies bilde ich mir zumindestens ein, nach dem gesehenen Trailer.

Wie kommt es eigentlich, dass es oft so einfach scheint sich mit Heranwachsenen zu identifizieren. Es sind vielleicht die Probleme die man selber gefühlt hat, heute noch immer, als Schatten, fühlt und nun vielleicht sogar andere Lösungen und Wege vor Augen hätte. Nun ist es egal... man ist erwachsen und weint den Emotionen von damals hinterher.

Linux Audio an UPNP und Chromecast

Ich sitze krank zuhause. Was stellt man an? Der Kopf brummt und das so laut und intensiv, dass man am besten, natürlich kontraproduktiv, an seinem Linux-Audio-Setup rumschraubt. Oder ist dies der Grund für mein Unbehagen? Was kann denn da schon schiefgehen? Ich starte mal mit einem kleinen Schaubild meines Setups.

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|  firefox/mpv/...     |                   |          |                  |
|  through pulseaudio  |         +---------+  client  +------------+     |
+------------+---------+         |         |          |            |     |
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         streaming           streaming                             |     |
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   |                   |   +-----v------+                       control  |
   |  pulseaudio+dlna  +--->  upmpdcli  |                          +     |
   |                   |   +-----+------+                          |     |
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                             streaming     +----------+            |     |
                                 |         |          |            |     |
                                 +--------->  mopidy  <------------+     |
       +------------------+            +--->          |                  |
       |      sources     |            |   +----+-----+                  |
       |(emby/youtube/...)+-streaming--+        |                        |
       +------------------+                +----v-----+                  |
                                           | snapcast |                  |
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                                                +                        |
                  +------------------+      streaming                    |
                  |                  |          +------------------------+
                  |   snapclient on  |          |
                  |   raspberry pi   <----------+
                  |                  |          |
                  +------------------+          |     +--------------+
                                                +-----> more         |
                                                      | snapclients  |
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Im Endeffekt ist die Schaltzentrale mopidy mit seiner Möglichkeit Audio aus mehreren Sourcen entgegen zu nehmen und sie auch auf verschiedenste Möglichkeiten wieder auszugeben. Der Grundgedanke mit mopidy war wohl: ein Server der über das Netzwerk Lieder entgegennimmt und sie dann über, die an dem Server angeschlossenen, Lautsprecher abspielt. Nun sind wir im großen Streaming-Zeitalter und wieso sollte ich für jeden Raum den ich bespielen möchte einen mopidy-Dienst betreiben? Also schiebt mopidy seinen Output in einen snapcast-Server, der dann von vielen Clients angefragt werden kann und das Audio versucht, synchronisiert, abzuspielen. Daran können viele Clients sich ihr Audio abholen. Ich habe einen Raspberry Pi im Wohnzimmer an meine Stereoanlage angeschlossen auf dem ein snapcast-Client läuft. Zusätzlich nutze ich die snapcast-App auf meinem Telefon an dem ich Aktivlautsprecher anschließe und diese in der Küche betreibe. Funktioniert sehr gut. Sogar über VPN nutze ich snapcast. So kann ich per mopidy mir Lieder auswählen, aus egal welchen Quellen, und sie dann einfach abspielen, egal wo ich bin. Eine Komponente ist upmpdcli. Damit läßt sich mopidy durch MPD-Clients steuern. Der Clou: Man kann sogar per UPNP Tracks durch upmpdcli zu mopidy durchreichen. Dies funktioniert nicht immer perfekt aber immer wieder überraschend gut. Nun fing ich an zu googeln. Es wäre natürlich am schönsten, wenn ich so auch Inhalte meines Laptops in mein Audio-Setup geben könnte. Und natürlich gab es da etwas: pulseaudio-dlna! Und wer hätte das denken können: ich bin mittlerweile voll auf dem Pulseaudio-Zug, begeistert, aufgesprungen. Hat ja nur wie lange gedauert? Zehn Jahre? Damals wurde es zu dem Standard in Ubuntu und alles was es konnte war, dass es keinen Sound mehr gab. Zumindestens auf meinem System. Nun nutze ich es gerne für genau solche Setups. Man started pulseaudio-dlna und öffnet pavucontrol. Spielt nun ein Programm Audio ab, kann man es über einen UPNP-Renderer (in meinem Fall upmpdcli + mopidy) ausgeben lassen oder sogar über einen Chromecast.

Übrigens versuche ich die meiste Software für Alpine Linux zu Verfügung zu stellen, wenn es sie nicht schon gibt. Ich versuche all meine Docker-Images auf Alpine basieren zu lassen. So kommt alles aus einem Guss und ich kann auch noch ein wenig diese tolle Distro unterstützen.

Mein ganzes Setup ist in Docker gegossen. Alles dazu findet man hier.