Prince.

Posted on Mon 25 April 2016 • Tagged with prince, musicLeave a comment

Das Cover des New Yorkers vom 2. Mai 2016

Prince ist tot und das Jahr 2016 zieht weiter mordend durch den Raum um noch mehr der größten Künstler zu rauben. Als ich 1984 geboren wurde, sagte mein Onkel das dies ein gutes Jahr sei, meine Geburt und "Purple Rain". Das eine war der Beginn meiner eigenen Zeit und das andere das Release eines der vielleicht besten Alben aller Zeiten. Prince war immer ein großer Teil meiner ersten musikalischen Wahrnehmungen. Mein Onkel erzählte mir pausenlos von ihm. Überall in seinem Zimmer hingen Poster von Prince. Es war der erste Baustein zu meiner sich entwickelnden Musikliebe. Nun sitze ich in einem ähnlichen Zimmer. Eine kleine Reproduktion seines damaligen Zimmers. Meine Schränke sind gefüllt mit seinen Platten die er mir vermacht hat. Der größte Ritterschlag, damit beauftragt zu werden diese Platten aufzubewahren und sie zu spielen. Schließlich steckt da ein halbes Leben drin. All die biografischen Verbindungen. Er erzähle von den Prince Konzerten die er besucht hatte. Das eine mal als die Menge an Menschen ihm die Schuhe ausgezogen hat, als sie ihn, einer Meeresbrandung gleich, vor und zurück trieben ließen und er nur in Socken das Konzert verlassen musste. Natürlich erst nach der letzten Zugabe. Oder das eine mal als er die Sonnenbrille von Prince fing die er ins Publikum geschleudert hat. Für mich klang das immer nach den besten Erlebnissen die man als Erwachsener erleben kann. Und auch heute hat sich meine Meinung kaum geändert. Er erzählte mir wie er einmal auf die geheime After Show Party in London gelangt ist. Prince saß auf der Bühne im dunkeln, nur er und seine Gitarre und ein Gitarren-Soli das eine halbe Stunde dauerte. Dies ließ für mich den musikalischen Kontext von Prince ins unermäßliche wachsen. Ich habe für die Musik von Prince, und sein faszinierendes absurdes Leben, sehr viel übrig. Doch die größte Faszination für Prince ist die meines Onkel und was sie für einen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Etwas scheinbar religiöses. Etwas das sein Leben ausmacht. Als ich heute von dem Tod von Prince las, schrieb ich meinem Onkel eine Nachricht wie Leid es mir tut, danach legte ich "Controversy" auf und dachte daran wie sehr er mir gezeigt hat wie groß Musik wirklich sein kann.


Alone in Paris

Posted on Wed 20 April 2016 • Tagged with parisLeave a comment

Einmal Paris alleine erleben, ohne Touristen. Ein Paradox wenn man selber einer ist.


Dokumentation: Traumhaus Baumhaus

Posted on Mon 18 April 2016 • Tagged with arte, documentaryLeave a comment

Auf Arte ist immer verlass. Sonntag hatte ich lust auf eine Dokumentation und scrollte durch die Arte App nach etwas passendem. Beim Titel Traumhaus Baumhaus blieb ich natürlich hängen. Baumhäuse sind hier immer Ontopic. Was fehlt ist The Conder Cone.

In der Auvergne im Wald von La Stèle haben Thomas und Mathieu ihren Traum wahr werden lassen: Sie haben ein ganzes Baumhaus-Dorf angelegt. Die Baumhäuser sind so konzipiert, dass die Bewohner von ihrer Unterkunft in bis zu 13 Metern Höhe keine Sicht auf die anderen Häuser haben. So können sie sich ganz allein im Tannenwald fühlen. -- Arte


Erster Teaser zu A Killing Joke

Posted on Fri 15 April 2016 • Tagged with batman, comicsLeave a comment

Ich mag die animierten Comic-Verfilmungen von DC. Wenn ich darüber nachdenke welcher Batman mich am meisten geprägt hat werde ich immer antworten: Der Batman aus der animierten Serie. Ein Highlight wenn ich aus der Schule kam und Abends dann eine Episode ausgestrahlt wurde. Meine Actionfigur aus der Serie ist vielleicht mein liebstes Spielzeug gewesen. Meine eigenen und ziemlich harmlosen Abenteuer, das Wohnzimmer als eine nicht so düstere Version von Gotham City. Sehr zu empfehlen ist der Film Mask of the Phantasm. Vielleicht sogar der beste Batman Film.

Zu den düstersten Batman Comics die ich gelesen habe, zählt A Killing Joke. Nicht zuletzt wegen einer bestimmten Szene (keine Spoiler). Nun wurde aus diesem Meisterwerk von Alan Moore ein animierter Film. Hier ein erster Teaser.


Slowdive - Souvlaki Space Station

Posted on Wed 13 April 2016 • Tagged with slowdive, musicLeave a comment

Ein wenig Shoegaze-Geschichte am Mittwoch Nachmittag. Gestern die Hoffnungen auf das Champions League Halbfinale verspielt und mit leichter Melancholie vom Blickwinkel aus des ersten Jahresviertels heute aufgewacht. Da ist Slowdive ein wenig Medizin.